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Anrainerpflicht Heckenschnitt

Geschrieben von: Gemeinde Sillian, 04.09.2018

maschinenring heckenschnittHecke an der Grundgrenze - Anrainerpflicht Heckenschnitt

Ein direktes Bepflanzen an, nicht jedoch auf die Grundgrenze ist erlaubt, ein bestimmter Abstand ist vom Gesetz nicht vorgesehen. Unter Rücksichtnahme auf den Nachbarn beziehungsweise dessen Rechte, ist jedoch ein ausreichender Abstand empfehlenswert.

 

 

Jeder Grundeigentümer kann die in seinen Grund eindringenden Wurzeln einer fremden Pflanze aus seinem Boden entfernen und die über seinen Luftraum hängenden Äste abschneiden oder sonst benützen. Wichtig dabei ist ein fachgerechtes Vorgehen beziehungsweise die möglichst schonende Bearbeitung der Pflanze. Es ist hierbei insbesondere auf die Vegetationsphase achtzugeben. Bei fehlenden Fachkenntnissen kann die Beiziehung eines Fachmannes sinnvoll sein. Die Kosten für den Baum- oder Strauchschnitt und/oder das Entfernen der Wurzeln hat im Regelfall der beeinträchtigte Nachbar zu tragen. Nur wenn diesem durch Wurzeln oder Äste ein Schaden entstanden ist oder offenbar droht (etwa die Zerstörung von Leitungen, Schäden am Dach oder der Fassade) hat der Eigentümer der Pflanze die Hälfte der notwendigen Kosten zu ersetzen.

Was weiters unbedingt zu beachten ist:

Damit Gehsteige, Radwege und Fahrbahnen sicher benutzt werden können, müssen sie in ihrer gesamten Breite frei von überhängendem Bewuchs aus Privatgrundstücken sein. Hecken und Sträucher sind bis an die Grundgrenze zurück zu schneiden (gem. § 91 StVO).

Für sämtliche Unfälle, die sich auf Grund eines mangelnden Pflanzenrückschnitts ereignen, haftet der Liegenschaftseigentümer.

§ 91 StVO - Bäume und Einfriedungen neben der Straße.

(1) Die Behörde hat die Grundeigentümer aufzufordern, Bäume, Sträucher, Hecken und dergleichen, welche die Verkehrssicherheit, insbesondere die freie Sicht über den Straßen-verlauf oder auf die Einrichtungen zur Regelung und Sicherung des Verkehrs oder welche

die Benützbarkeit der Straße einschließlich der auf oder über ihr befindlichen, dem Straßen-verkehr dienenden Anlagen, z. B. Oberleitungs- und Beleuchtungsanlagen, beeinträchtigen, auszuästen oder zu entfernen.

(2) Ein Anspruch auf Entschädigung für die Ausästung oder Beseitigung (Abs. 1) besteht nur bei Obstbäumen, die nicht in den Luftraum über der Straße hineinragen. Über die Entschädigung entscheidet die Behörde nach den Bestimmungen des Eisenbahnenteignungs-gesetzes 1954.

(3) An Einfriedungen, die von einer Straße nicht mehr als zwei Meter entfernt sind, dürfen spitze Gegenstände, wie Stacheldraht und Glasscherben, nur in einer Höhe von mehr als zwei Metern über der Straße und nur so angebracht werden, dass eine Gefährdung der Straßen-benützer nicht möglich ist.

(Anm.: Abs. 4 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 93/2009)

(5) Frisch gestrichene Gegenstände auf oder an der Straße müssen, solange sie abfärben, auffallend kenntlich gemacht werden.

Information vom Maschinenring Tirol

 



 










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